Im
Irak wird nicht mehr gekämpft, George W. Bush ist des Hochverrats
angeklagt und jagt bin Laden persönlich - zumindest in einer perfekt
gefälschten New York Times.
So sieht die "New York Times" normalerweise aus - nun erschien eine perfekte Fälschung
Foto: AFP
In New York ist eine gefälschte Ausgabe der Zeitung New York Times
mit Schlagzeilen wie "Der Krieg im Irak ist vorbei" verteilt worden.
Das bis ins Detail der renommierten US-Zeitung gleichende Gratisblatt
wurde von einem Zusammenschluss von Kriegsgegnern,
Menschenrechtsgruppen und Umweltschützern herausgegeben.
Die
14-seitige Zeitung ist auf den kommenden Nationalfeiertag am 4. Juli
2009 datiert. Außer dem Ende des Irakkriegs vermeldet die gefälschte New York Times unter anderem auch eine Anklage gegen den scheidenden US-Präsidenten George W. Bush wegen Hochverrats.
Auf der ersten Seite der Zeitung ist ein Foto zu
sehen, das den Abzug der US-Truppen aus dem Irak zeigen soll. In einem
Artikel über das "erste Interview nach seiner Anklage wegen
Hochverrats" gibt Bush schwere Fehler bei der Entscheidung zum
Einmarsch in den Irak zu.
Zudem kündigt der Präsident in dem
erfundenen Interview an, sich höchstpersönlich an der Suche nach
Al-Qaida-Chef Osama bin Laden beteiligen zu wollen.
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